Wrack La Belle

Tauchtiefe: ca.17m

Schwierigkeit: Mittel

Ausfahrt Zone: B

Preis: 29,- €

Bei diesem Tauchplatz handelt es sich um den Segler La Belle der 2009unter mysteriösen Umständen vor Fehmarn gesunken ist. Der Segler liegt ca. 20 min von der Basis entfernt. De Segel liegen aufgezogen im Sand und der Rumpf sowie die Aufbauten sind bewachsen mit Schwämmen und kleinen Anemonen. 

Der Tauchplatz hat recht viel klein Fisch und der Segler ist in einem sehr guten Zustand. Ein Verfall ist noch nicht zu erkennen.

Landtauchplatz Westermarkelsdorf

Anfahrt mit dem Auto: ca. 20 Minuten.

Tiefe: 4 bis 6 Meter

Schwierigkeitsgrad: einfach

Sichtweiten: 5 bis 8 Meter

             

Besonderheiten: Kleine Canyons, versunkener Festmacherturm, Krebse, Kleine Dorsche, Seegras und Sand mit einigen kleineren Findlingen.

Der Einstieg erfolgt über den Strand ins seichte Wasser. Beim Abtauchen begrüßt uns ein sandiger Boden der dann übergeht in den Canyon-Bereich. Diese Canyons haben eine vertikale Länge vom Strand zum offenen Meer von ca. 50 Metern und verlaufen so die ganze Westküste entlang. 

Seicht versickern die Canyons im Sand und vor uns taucht der Fuß des versunkenen Festmachers auf. Hier lohnt es sich zu verweilen, um die kleinen Schönheiten zu sehen. 2 bis 3 Runden um den Festmacher sind es allemal wert.

Ein kleiner Abstecher vom Turm weg über den abwechslungsreichen Grund bietet die Chance auf Plattfische zu treffen. Von dort geht’s wieder zurück am Turm vorbei und über die Canyons an den Strand.

Nach ca. 50 Minuten und 300 Metern Distanz geht der Tauchgang zu Ende.

Tauchplatz Wrack eines Dreimastseglers

Tauchtiefe: ca. 20,5 - 26m

Schwierigkeit: Mittel

Ausfahrt Zone: C

Preis: 39,- €

Dieser Dreimastsegler ist ein hölzerner Lastensegler aus den Jahren 1900-1920 und liegt 9,3 Seemeilen von der Basis östlich vor Fehmarn auf einer Tiefe von 20,5 - 26 Meter. Bei ruhiger See beträgt die Fahrzeit ca. 40 Minuten.

Das Wrack ist wunderschön mit Seenelken bewachsen und noch in gutem Zustand erhalten mit sehr viel Fisch in 2 Laderäumen. Die Reling ist durch den Bewuchs nur als Seenelken zu erkennen. Die Länge des Wracks beträgt ca. 45 Meter.

Tauchplatz Wrack eines Zweimastseglers

Tauchtiefe: ca. 25m

Schwierigkeit: mittel

Ausfahrt Zone: C

Preis: 39,-€

Dieser Zweimastsegler ist ein hölzerner Lastensegler aus den Jahren 1900-1920 und liegt 13,5 Seemeilen von der Basis östlich von Fehmarn auf einer Tiefe von 20,3 - 25 Meter. Bei ruhiger See beträgt die Fahrzeit ca. 1 Stunde.

Das Wrack ist wunderschön mit Seenelken bewachsen und noch in gutem Zustand erhalten mit sehr viel Fisch und ca. 5 kapitalen Dorschen wovon der Größte schon 1,2 Meter lang ist. Bei vielen unserer Tauchgänge stand am Heck des Wracks ein Schwarm von ca. 500 kleineren Dorschen.

Tauchplatz Prahm Staberhuk

Wir haben ein "neues" Wrack an der vor Nord- und Nordwestwinden geschützten Südküste unterhalb von Staberhuk gefunden und für faszinierende Tauchgänge mit euch markiert.

Das Wrack der Prahm Staberhuk ist etwa 25 Meter lang und 8 Meter breit, da jedoch Bug und Heck stark zerstört sind, kann von einer ursprünglichen Länge von über 30 Metern ausgegangen werden. Der Schiffskörper liegt auf einer Tief von ca. 15 Metern auf hellem Schlick und ebenem Kiel. Vom Bug ist die Backbordseite erhalten, auf der Steuerbordseite liegen große Poller und Eisenträger. Die Bordwände und der Mitschiffsbereich sind gut erhalten. Die Untergangsursache dieses antriebslosen eisernen Schwimmkörpers, der beladen von Schleppern gezogen wurde, ist unklar. Denkbar ist ein Treffer im Bug oder Heckbereich durch einen Luftangriff während des Krieges oder ein Zusammenstoß, schlüssig weist jedoch der Zustand des Wracks darauf hin, dass der Untergang bereits mehrere Jahrzehnte zurückliegt.

Der Schwierigkeitsgrad des Tauchgangs ist relativ einfach, auch wenn in diesem Gebiet mit Strömung zu rechnen ist, die jedoch unten am Wrack eher schwach ist und aufgewirbelten Schlick schnell wegtreiben lässt. In jedem Fall ein schöner Tauchgang, der euch begeistern wird :-)

 

Quelle: Ingo Oppelt, "Wracktauchen"